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Grünmetropole und Pays des Terrils – Partner im Interreg-Projekt "Industrielle Folgelandschaft"
Von 2005 - 2008 finanziert die EU die Grünmetropole zu 50 % über das Interreg-Projekt "Industrielle Folgelandschaft", zu welchem auch die wallonische Initiative Pays des Terrils (franz.:"Land der Halden") gehört. Das Projekt Pays des Terrils konzentriert sich auf die Standortentwicklung verschiedener industrieller Brachlandschaften. Neben den klassischen Kohlehalden – hauptsächlich im Lütticher Raum und in Hückelhoven - bezieht sich das Projekt auf die „Galmeiwiesen“ im Osten Belgiens, in der Provinz Lüttich. Im Boden finden sich hier Eisen-, Blei- und Manganverbindungen, die während der Bergbauzeit als Galmeierze abgebaut wurden und durch ihre Konzentration eine spezifische Fauna ermöglichen. Das Konzept basiert auf vier verschiedenen Bereichen, nämlich Geländeankauf, Landschaftsanalyse, Restaurierung und Gestaltung.
Die Halde als LebensraumAus der wissenschaftlichen Aufbereitung der 17 unterschiedlichen Standorte sind viele neue Erkenntnisse über die Halde als Lebensraum hervorgegangen. Diese werden dem Besucher ab Frühjahr 2008 durch Lehrpfade auf den Halden (mit zum Teil beeindruckenden Panoramen) und weitere Informationsangebote vermittelt. Das Zentrum des Projekts bildet ab Juni 2008 das Maison des Terrils in Saint-Nicolas. Hier wird gezeigt, wie aus schwarzen, historischen Halden grüne, ökologisch wertvolle Naturräume werden. In Bleiberg, Soumagne sowie Hückelhoven werden zudem kleinere Besucherzentren entstehen.Grundsteinlegung im DezemberAm 6. Dezember 2007 fand in Saint-Nicolas in Anwesenheit geladener Gäste (und des Heiligen Nikolaus) die Grundsteinlegung zum Bau des „Maison des Terrils“ statt. Das „Maison des Terrils“ wird in einer historischen Kohlenwäscherei untergebracht, die für die Industriearchitektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts steht. Dieser Bau wird derzeit vollständig restauriert; im älteren Teil soll ein Museum errichtet werden. Die für die Betreuung der Touristen erforderliche Infrastruktur wird in einem modernen Nebengebäude untergebracht. Auf dem Gelände wird der Besucher die Vergangenheit der Zeche mit der heutigen Nutzung der Halden vergleichen können.Kontakt:Maison des TerrilsRue Chantraine B - 4420 Saint-NicolasT. +32 (0) 800 - 122 31
info@paysdesterrils.eu
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