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Papiermuseum

Die Papierherstellung hat in Düren eine lange Tradition, erstmalig verbrieft ist dieser Wirtschaftszweig für das Jahr 1576. Die Papiermühlen und –fabriken siedelten sich entlang der Rur an, deren weiches Wasser für die Herstellung besonders wichtig war.  Noch heute gilt Düren in Deutschland als "Stadt des Papiers". Im Leopold-Hoesch-Museum fand 1981 eine Ausstellung unter dem Titel "Das Papier – Geschichte – Herstellung – künstlerische Gestaltung" statt. Daran beteiligten sich, neben der Papierindustrie der Region, Künstler aus vielen Ländern. Zudem entwickelte sich aus dieser ersten Papierausstellung die Internationale Biennale der Papierkunst "Paper Art", die 2011 abgelöst wurde vom "Summer of Paper". In Ausstellungen und Workshops wird hier große Papierkunst präsentiert.


Die Verbundenheit der Stadt mit der Papierherstellung gipfelte in der Gründung eines Papiermuseums. Es wurde im März 1990 eingeweiht, der mediengerechte Umbau folgte im Jahr 2000. Im Papiermuseum Düren werden sowohl die traditionell handwerkliche als auch die modern-industrielle Form der Papierherstellung präsentiert. Die Besucher erleben anschaulich den Weg über das Papyrus und Pergament bis zum Material Papier, wie wir es kennen. Papier, Karton und Pappe werden in ihrer Bedeutung für die Kulturgeschichte und unseren Alltag an Hand unterschiedlichster Informationsstationen erfahrbar. Gleichzeitig versteht sich das Museum als ein Ort die Papierkunst.